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Um 13.43 bebte die Erde in der Region Trier für etwa eine Sekunde!

Aus erbitterten Gegnern sollen nun Freunde werden. Nachdem der erste Versuch einer Fusion mit der Pariser Börse Euronext kläglich am Widerstand der Franzosen gescheitert war, starten die Börsenbetreiber nun einen Neuanfang – allerdings unter aktiver Mitwirkung der New Yorker Börse NYSE.

Die deutschte Börse schnellt nach diesen Fusionsgesprächen mit einem Kurssprung von 4,5Prozent auf 60,55Euro in die Höhe.Ein Zusammenschluss der beiden Börsenbetreiber wäre strategisch sinnvoll, da es Synergiepotenzial im europäischen Derivatehandel gebe und sich die Marktstellung im außerbörslichen Handel verbessern würde, schrieb etwa der UBS-Experte Arnaud Giblat.

 

Das Rätselraten um die Zukunft von Bundesbankpräsident Weber geht weiter: Er kündigte an, sich erst nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel zu seinen Plänen zu äußern. Damit ist weiter unklar, ob er tatsächlich auf eine Kandidatur für den Chefposten der Europäischen Zentralbank verzichtet.

Er habe der Kanzlerin zugesichert, dass er sich zu Spekulationen um seine Person „nicht äußern werde, bis wir zu einem erneuten Gespräch zusammentreffen“, sagte Weber am Donnerstag in Wien. Er treffe „alle nötigen Entscheidungen in enger Abstimmung“ mit Merkel. „Sonst gibt es nichts zu sagen zu diesem Thema“, fügte Weber hinzu.

Am Mittwoch hatten Gerüchte über einen Wechsel des 53-Jährigen zur Deutschen Bank für Wirbel gesorgt. Aus Webers Umfeld verlautete, dass der seit 2004 amtierende Bundesbank-Präsident definitiv keine zweite Amtszeit bei der Notenbank anstrebe, da er seine Aufgabe als weitgehend erfüllt ansehe. Sein jetziger Vertrag läuft im April 2012 aus.

 

Die USA haben Ägypten aufgefordert, stärker auf die Wünsche der Demonstranten einzugehen. Bislang seien noch nicht einmal deren Minimalforderungen nach Reformen erfüllt worden, sagte Regierungssprecher Gibbs.

Gibbs fügte hinzu, auch die vom ägyptischen Vizepräsidenten Omar Suleiman unternommenen Schritte, um den Dialog mit der Opposition zu beginnen, entsprächen nicht dem, was das Volk erwarte. Hier müsse „mehr getan werden“. Zugleich bekräftigte der Präsidentensprecher, dass die Vereinigten Staaten nicht die künftigen politischen Reformen in Ägypten diktieren könnten. Das Außenministerium in Washington forderte die Armee erneut auf, den zehntausenden Demonstranten gegenüber weiterhin die „Zurückhaltung“ zu üben, die sie bisher an den Tag gelegt habe.

Der ägyptische Außenminister Ahmed Abul Gheit warf indes den USA vor, mit ihren Reaktionen zu Beginn der Proteste gegen die Kairoer Regierung für Verwirrung gesorgt zu haben. Frühe Erklärungen Washingtons, wonach es "jetzt" zu einem Wandel in Ägypten kommen müsse, seien nicht hilfreich gewesen, erklärte Abul Gheit. Die Äußerung von US-Präsident Barack Obama sei dagegen "viel besser": Sie vollziehe nach, dass abrupte Veränderungen Chaos zur Folge hätten, wurde Abul Gheit zitiert.

Die von Ägyptens Präsident Mubarak eingesetzte Kommission zur Überarbeitung der Verfassung schlug derweil vor, sechs umstrittene Artikeln zu ändern. Dazu gehörten Artikel 76, der die Kandidatur für Präsidentschaftswahlen sehr restriktiv regelt, und Artikel 77, wonach die Zahl der Präsidentenmandate keiner Einschränkung unterliegt, wie Mena am Mittwochabend meldete. Details wurden nicht bekannt.

Auch am Mittwoch hatten zehntausende Menschen in Kairo und anderen Städten Mubaraks Abgang gefordert. Mindestens fünf Menschen erlagen nach Krankenhausangaben in der Oasenstadt Charga ihren Verletzungen, nachdem die Polizei mit scharfer Munition auf die Menge geschossen hatte.

 

Die Bundesregierung kann womöglich doch noch mit einer Mehrheit für die Neufassung der Hartz-IV-Reform im Bundesrat rechnen. Die Saar-Grünen prüfen noch einmal eine Zustimmung zu dem Gesetzespaket. Das Saarland könnte bei der Abstimmung an diesem Freitag den Ausschlag geben.

Es gibt „minimale Bewegung“ in Sachen Mindestlohn, sagte der saarländische Grünen-Chef Hubert Ulrich nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Es bleibt jedoch fraglich, ob diese für eine Zustimmung zum Gesetzespaket ausreichten. Einzelheiten nannte Ulrich nicht. Das Saarland kann bei der Abstimmung an diesem Freitag in der Länderkammer den Ausschlag geben. Union und FDP fehlt in der Länderkammer eine Stimme, um die Neufassung der Hartz-IV-Reform aus eigener Kraft auf den Weg zu bringen.

Zuletzt war spekuliert worden, ob die von CDU und SPD gemeinsam regierten Länder Sachsen-Anhalt oder Thüringen oder das schwarz-gelb-grün regierte Saarland der Reform am Freitag im Bundesrat doch zustimmen könnten. Bullerjahn verwies darauf, „dass die versprochene Kostenentlastung für die Kommunen bei der Grundsicherung im Alter schon zugesagt ist und sowieso kommen wird“. Außerdem dürfe kein Land den Eindruck erwecken, „es sei käuflich mit Blick auf eine Abstimmung im Bundesrat“.

 

Bei den heute beginnenden Filmfestspielen in Berlin wird auch Wein von der Mosel ausgeschenkt. Das teilte das Deutsche Weininstitut mit. 16 verschiedene Weine wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Darunter auch die 2009er Rieslinge eines Trierer Weingutes und eines Winzers aus Erden an der Mosel. Die Erzeuger dürfen diese Weine von nun an als "Offizielle Berlinale Wein 2011" bezeichnen.

Am heutigen Donnerstag beginnt die Berlinale, am Freitag hat auch die Eifel dort einen großen Auftritt: Gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Verband Deutscher Drehbuchautoren lädt das Krimifestival „Tatort Eifel“ am Abend in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung zum Empfang.

 

Ein 53-jähriger hat heute Morgen einen Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Gerolstein mit einer Machete bedroht. Wie die Kriminalpolizei Wittlich mitteilt, handelt es sich um einen Nigerianer. Der Mann erschien heute Morgen kurz nach 9 Uhr in der Verwaltung. Er war laut Polizei aufgeregt und beschwerte sich darüber, dass seine Heizung seit längerer Zeit nicht funktioniere. Dabei bedrohte der einen Mitarbeiter mit der Machete, ohne ihn zu verletzen. Kollegen, die das mitbekamen, alarmierten die Polizei, die den Mann schließlich entwaffnete und festnahm.

Nach den bisherigen Ermittlungen, die von der Kriminalinspektion Wittlich geführt werden, ist der 53-Jährige in der Vergangenheit zwei Mal wegen Bedrohung angezeigt worden. Die Ermittlungen dauern an. Die zuständige Staatsanwaltschaft Trier ist eingeschaltet und beabsichtigt, einen Haftbefehl beim Ermittlungsrichter zu beantragen.

 

Das Landgericht hat einen 78jährigen Rentner aus Konz wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Schwestern zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann sich in 41 Fällen an den Mädchen vergangen hatte. Tatorte waren die Wohnung der Kinder, eine Gartenlaube und ein Hallenbad.

Der Fall musste heute erneut verhandelt werden, weil der Bundesgerichtshof ein erstes Urteil über fünf Jahre Haft teilweise aufgehoben hatte.

 

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