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Allgemein (10)

Neben dem Spaß, der die ausgelassenen Partynächte meistens begleitet, gibt es auch einige Gefahren, die dem Nachtschwärmer begegnen können. Die Welt ist natürlich nicht ausschließlich voller Risiken und Verbrecher, doch ganz ungefährlich ist es nicht, nachts unterwegs zu sein. Um Ihnen nicht den Spaß zu verderben und trotzdem sicher durch die Nacht zu kommen, sollten Sie die Ratschläge des Landeskriminalamtes Rheinland Pfalz beherzigen:

Sobald Alkohol im Spiel ist, erhöht sich das Risiko, gewalttätig zu werden. Auf Grund der reduzierten Selbstkontrolle fühlen sich alkoholisierte Menschen eventuell schneller provoziert und neigen in Konfrontationen eher zu Gewalttätigkeiten. Schnell ist man in eine Schlägerei verwickelt oder tut Dinge, die man am nächsten Tag bereut. Gehen Sie daher bitte verantwortungsbewusst und maßvoll mit Alkohol um!

Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht auf der anderen Seite auch die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden. Vor allem für Mädchen und Frauen steigt das Risiko, sexueller Gewalt zum Opfer zu fallen. Natürlich gibt es keinen 100%-igen Schutz vor Gewaltverbrechen. Dennoch können schon kleine Verhaltensmaßnahmen eventuell vor einem Übergriff schützen bzw. zumindest die Folgen vermindern.

Es gibt gewisse Zeichen und Verhaltensweisen, die dem Täter signalisieren, dass er einen Übergriff versuchen könnte. Geben Sie daher mit Ihrer Haltung, Mimik und Gestik dem Täter zu verstehen, dass Sie den Konflikt nicht scheuen und sich wehren. Wenn Sie sich beispielsweise verfolgt fühlen, sprechen Sie Ihren Verfolger offensiv und selbstbewusst an. Stellen Sie Öffentlichkeit her. Wenn Sie verdeutlichen, dass Sie sich nichts gefallen lassen, also kein Opfer sondern ein Gegner sind, könnten ein sexueller Übergriff sowie auch Raub- und Körperverletzungsdelikte bereits im Vorfeld verhindert werden.

In jedem Fall sollten Sie Ihrem „Bauchgefühl“ vertrauen! Auch wenn Sie ungute Gefühle oder angsteinflößende Wahrnehmungen zunächst nicht rational begründen können, sollten Sie auf sie hören und dementsprechend reagieren. Angstsituationen sollten Sie in Gedanken vorwegnehmen und mögliche Handlungsstrategien überlegen. Wenn Ihre Intuition Ihnen rät, bestimmte Orte zu meiden, dann folgen Sie ihr.

Es ist immer sinnvoll den „Daheimgebliebenen“ oder anderen Vertrauenspersonen im Vorfeld seine Erreichbarkeiten, geplante Aufenthaltszeiten und –orte  mitzuteilen und sich bei der Ankunft auch zurückzumelden. Wählen Sie belebte und übersichtliche Wege, wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass Sie die die Heimkehr alleine antreten. Da sich Alkoholgenuss und Autofahren gar nicht vertragen,  lassen Sie sich nicht von alkoholisierten oder unter Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Personen nach Hause fahren. Sie selbst sollten ebenso die Finger vom Lenkrad lassen, wenn Sie Alkohol getrunken haben.

Sollten Sie Zeuge einer Straftat werden, schauen Sie nicht einfach weg! Es ist sehr wichtig, in Notfällen Hilfe zu leisten und sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen – wobei es insbesondere bei Gewalttaten besser ist, sofort die Polizei zu informieren als selbst einzugreifen. Niemand muss sich selbst gefährden - fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Je mehr sich beteiligen, umso Größer ist die Chance, das Opfer aus der Notsituation zu befreien. Und denken Sie daran: Sie selbst könnten einmal auf hilfs- und aussagebereite Zeugen angewiesen sein.

Heute, 15. Oktober, ereignete sich um 9.25 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L 142 zwischen Hirschfelderhof und Weiskirchen. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß ein LKW mit einem entgegenkommenden PKW zusammen.
Während der LKW-Fahrer nur leicht verletzt wurde, musste die aus ihrem Fahrzeug geborgene und schwer verletzte PKW-Fahrerin mit dem Rettungshubschrauber in eine Saarbrücker Klinik transportiert werden. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Die L 412 ist derzeit voll gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Trier hat ein Gutachten zur Feststellung der Unfallursache angeordnet.

Die Rettungsaktion der 33 Bergarbeiter ist erfolgreich abgeschlossen. Erst wurde jede Stunde ein Bergarbeiter aus der Grube gerettet, die knapp 700 Meter tief war. Aber plötzlich zogen die Helfer das Tempo an und es wurden alle 40 Minuten ein Bergarbeiter gerettet und ab und an wurde es sogar noch weniger. Eine tolle Leistung aller Beteiligten.

Um 2.59 Uhr wurde dann endlich der letzte Bergarbeiter, der Schichtführer Luis Urzúa Iribarrren (54) aus der Grube gerettet. Es ist wie eine Explosion an Gefühlen und Freude aller Menschen im ganzen Land. Die Party kann beginnen. Autokorso und Fahnenmeere sind im ganzen Land zu sehen. Es ist so als würde das ganze  Land im Oktober Silverster feiern.

Präsident Sebastián Piñera: „Wir haben eine magische Nacht erlebt, in der das Leben den Tod besiegt hat.“ Auch die sechs Helfer, die während der Rettungsaktion zu den verschütteten Bergleuten abgeseilt wurden, kamen unbeschadet wieder an die Eroberfläche.


Copiapó –  Seit 5.11 Uhr (MESZ) jubeln und weinen Chiles Frauen und Männer: nach 69 Tagen in einem 620 m tiefen Schacht wurden die ersten sechs von 33 eingeschlossenen Bergarbeiter nach oben in die Freiheit gebracht.

Freudentränen stiegen auf, als der erste Gerettete, Florencio Àvalos, aus der Kapsel stieg. In grenzenlosem Jubel entlud sich bei Helfern und Familien die Anspannung nach stundenlangem Bangen und Hoffen. Präsident Sebastian Pinero umarmte und beglückwünschte den Kumpel. „Das hat den chilenischen Traum erfüllt“, sagte er. Avalos siebenjähriger Sohn Bairo weinte, ebenso Präsidentengattin Cecilia Morel. Avalos wurde nach der emotionalen Begrüßung zu einer ersten medizinischen Untersuchung geführt.                                                                                                    Gut eine Stunde später war es für den Zweiten Arbeiter so weit: Mario Sepúlveda wurde von seiner Frau herzlichst in die Arme genommen. Mario Sepúlveda, der Spaßvogel und „Talkmaster“ schrie seine neugewonnene Freiheit mehrmals und mit solch einer Lebensfreude heraus, sodass sich die Zuschauer vor Lachen bogen.

Bis jetzt sind folgende Männer frei: Florencio Àvalos, Mario Sepúlveda, Juan Illanes und Carlos Mamani, Jimmy Sánchez, Osma  Jubel, Küsse, Freudentränen – die Kumpel feiern ihre Rettung!

„Chi Chi Chi, Le Le Le, mineros de Chile”, riefen alle Menschen, als die Bergleute, einer nach dem anderen, aus der Tiefe kommen. Sirenen heulten, die Glocke an der Behelfsschule bimmelte wie bei einem Feuersturm, unbekannte Menschen fielen sich um den Hals. Menschen tanzten um rotglühende Kohlefeuer. Luftballons in den chilenischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau stiegen in den sternenfunkelnden Himmel über der Wüste, Konfettibomben ließen einen bunten Papierregen auf die Menschen niedergehen..

Als erstes werden vier der physisch und psychisch fittesten Bergleute nach oben geholt. Hintergrund ist, dass sie am besten damit umgehen könnten und später den Schwächeren Ratschläge geben können. Danach werden die zehn schwächsten heraufgeholt: Ein Mann leidet unter Bluthochdruck, der andere an Diabetes, andere haben Zahn- und Atemwegsinfektionen oder Hautverletzungen. Zum Schluss kommen dann wieder psychisch und physisch am meisten belastbare Arbeiter an die Reihe.

Da die Rettung pro Verschütteten insgesamt etwa 55 Minuten dauern soll, sind für die spektakuläre Aktion zwei Tage veranschlagt. 36 h, in denen alle Kumpel, Familie und Angehörigen hoffen und beten werden.

Um 5.11 Uhr war es soweit. Der erste Kumpel wurde gerettet. In San-Jose ist eine Stimmung, als wäre die chilenische Nationalmannschaft Weltmeister geworden. Autokorso und ein Fahnenmeer überall. Um 6.10 Uhr dann der nächste Kumpel, der seine Familie wieder umarmen kann. Wann kommt der achte Bergarbeiter?

Ein Rettungsvorgang eines Bergarbeiter dauert ca eine Stunde.

Liste der geretteten Bergleute. Wer kam wann?

1.Florencio Àvalos (5.11 Uhr)

2. Mario Sepúlveda (6.10 Uhr)

3. Juan Illanes (7.08 Uhr)

4. Carlos Mamani (8.11 Uhr)

5. Jimmy Sanchez (9.10 Uhr) der jüngste Bergarbeiter

6. Osman Araya (10.35 Uhr)

7. Jose Ojeda Vidal (11.21 Uhr)

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33. Luis Urzua (Schichtführer)

Als letzter wird der Schichtführer Luis Urzua aus der Tiefe gerettet. Wir informieren Sie wer als nächstes das Tageslicht wiedersehen darf.

Alles ist vorbereitet für die Rettung der verschütteten Bergleute. Jetzt die erschreckende Nachricht. Zwei der drei Rettungskapseln sind zu eng für den gebohrten Rettungstunnel.

Der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger aus der Eifel geht heute in den zweiten Verhandlungstag. Erwartet werden die Plädoyers, auch das Urteil könnte gesprochen werden, wenn die Verteidigung keine weiteren Anträge stellt.

Der Angeklagte soll seit 1998 bis Anfang dieses Jahres neun Frauen im Rheinland zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Zum Prozessauftakt vor zwei Wochen räumte der Familienvater aus Altenahr in Rheinland-Pfalz die Taten unter Tränen ein. Ein Gutachter befürwortete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus; der Angeklagte würde nämlich unter Sexsucht leiden.

Am 10.10.2010 wurde die Polizei Bingen gegen 09:00 Uhr zu einem angeblichen Todesfall eines 6-Wochen alten Säuglings in St. Johann gerufen. Ein daraufhin unmittelbar hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des kleinen Mädchens feststellen.

Im Rahmen des durch die Staatsanwaltschaft Mainz eingeleiteten Todesermittlungsverfahrens fand am 11.10.2010 in der Rechtsmedizin Mainz die Obduktion des Kindes statt. Da hierbei Anhaltspunkte gewonnen wurden, die darauf hinweisen, dass das Kind infolge von Gewaltanwendung verstorben ist, leitete die StA Mainz gegen die beiden Eltern ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags ein.

Die beiden Eltern (24/25 Jahre) sollen sich zum Todeszeitpunkt in der Wohnung befunden haben.

Die Eltern wurden polizeilich vernommen. In der Vernehmung konnte jedoch letzten Endes nicht geklärt werden, wer den Tod des Säuglings auf welche Art und Weise verschuldet hat.
Die beiden Tatverdächtigen wurden daher auf  Anordnung der StA Mainz wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein weiteres Kind (16 Monate) des Ehepaares wurde durch das Jugendamt Mainz-Bingen vorsorglich in Obhut genommen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Ostseefähre „Lisco Gloria“ ist am Samstagabend auf See in Brand geraten. Nach einer Explosion, geriet die Fähre in Brand. Am frühen Morgen konnte das Feuer gelöscht werden.

Die 249 Passagiere und die Besatzung retteten sich in die Rettungsboote, wurden von anderen Booten aufgenommen und in Sicherheit gebracht. 30 Menschen wurden bei dem Brand verletzt. 23 wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Eine niederländische Bergungsfirma wurde von der Rederei mit der Bergung beauftragt. Wann das Wrack geborgen werden kann, ist noch unklar.

Um 7.59 Uhr (13.59 Uhr MESZ) kam der Ruf, auf den eine ganze Nation 67 Tage lang gewartet hat: „Wir sind durch“, hallte es durch Chiles Atacama-Wüste. Bevor Bergbauminister Laurence Golborne die Nachricht offiziell bestätigte, stimmten die Familien der 33 verschütteten Bergleute schon die chilenische Nationalhymne an.

Nach gut zwei Monaten des Wartens hat der Bohrer vom Typ Schramm T- 130 die Verschütteten in 624 Metern Tiefe endlich erreichen können.

Die Nachricht vom Durchbruch des Bohrers verbreitete sich im Camp rasant. Familienangehörige, Helfer und Ingenieure fielen sich in die Arme. Immer wieder riefen sie die Schlachtrufe „Chi, Chi, Chi, Le, Le, Le“ und „Viva Chile“. Einige Eltern jubelten und freuten sich, andere hingegen weinten bitterlich.

Die eingeschlossenen 33 Bergleute sollen voraussichtlich ab Mittwoch an die Oberfläche geholt werden. „Wir stellen uns auf Mittwoch ein”, sagte Bergbauminister Laurence Golborne. Es werde voraussichtlich zwei Tage dauern, alle Arbeiter zu befreien. Der obere Teil dieses Schachtes müsse jedoch auf einer Länge von 96 Metern mit Stahlröhren stabilisiert werden.

Erst dann kann die Rettungskapsel hinab gelassen werden. Die Fahrt zurück zur Freiheit wird dann etwa 20 Minuten lang dauern. Denn die Fahrt nach oben ist alles andere als leicht. Bevor ein Mann in die enge Rettungskapsel steigen kann, muss er acht Stunden lang fasten.

Grund: Wenn der Körper während der Fahrt Nahrung verdaut, besteht das Risiko, in der Kapsel erbrechen zu müssen, erklärt Chiles Gesundheitsminister Jaime Manalich in der Zeitung „El Mundo“. Die Sauerstoffmaske würden nicht mehr funktionieren, die Rettungskapsel würde zur Todesfalle! Die 56 Zentimeter schmale Kapsel wird durch einen nur 64 Zentimeter breiten Schacht fast ohne Frischluftzufuhr nach oben gezogen. Um sich auf die Strapazen vorzubereiten, trainieren die Bergleute wie Kampfpiloten: Sie müssen sprinten und Gewichte stemmen, so die Zeitung „El Mundo“. Aber alle Männer befinden sich überraschend in einem guten Gesundheitszustand. Nachdem sie endlich die Oberfläche erreicht haben, werden sie die Augen geschlossen halten müssen und ihnen werden zusätzlich dunkle Brillen aufgesetzt. Ärztliche Untersuchungen stehen anschließend an, bevor sie ihre Familien endlich zum ersten Mal im Arm halten dürfen.

Die Frage, die sich nun alle stellen: Wer wird als Erster gerettet? Dies wird von fünf Experten entschieden, die zu den verschütteten Menschen nach unten gelassen werden; spontan, je nach Verfassung der Bergleute. Und wer ist der Letzte? Schichtleiter Luis Urzua (54) will den schweren Job übernehmen, denn er fühlt sich als Kapitän seiner Mannschaft. Und der Kapitän geht als Letzter von Bord.

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